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Tomatensaft selber machen: Rezeptideen für den gesunden Saft

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Tomatensaft ist nicht nur lecker und gesund, sondern Sie können außerdem ganz einfach Tomatensaft selber machen. Denn grade aus frischen Tomatensorten ist der rote Saft ein echter Genuss und gut für die Gesundheit. Wir zeigen, wie die eigene Herstellung des Saftes einfach gelingt und zeigen Tomatenrezepte für jeden Geschmack.

Tomatensaft ist gesund & ein echter Klassiker

Tomatensaft ist der Klassiker unter den Gemüsesäften. Rund 40 Millionen Liter werden in Deutschland laut Verband der deutschen Fruchtsaftindustrie jährlich konsumiert. Damit gehört der rote Saft zu einem der beliebtesten Säfte der Deutschen.

Gut so – Tomatensaft bietet neben seinem aromatischen Geschmack auch eine große Menge an Mineralstoffen und Spurenelementen. Dadurch wird er zum wahren „Schönheitselixier“ und viel gewünschten „Jungbrunnen“. Er kann zur Unterstützung bei Diäten getrunken werden und eignet sich ebenso für Diabetiker. Seine stark sättigende Wirkung macht ihn optimal als kleine Zwischenmahlzeit.

In der Küche wird Tomatensaft sehr vielseitig genutzt. Von Soßen, Dips und Suppen bis hin zur Cocktailgrundlage, sind der Verwendung keine Grenzen gesetzt. Probieren Sie es einfach selbst aus und lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf. Verfeinern Sie Gerichte oder gönnen Sie sich abends eine „Bloody Mary“. Natürlich können Sie den Saft auch pur genießen.

Tomatensaft im Flugzeug: Der rote Saft über den Wolken

Das Mysterium um die Beliebtheit von Tomatensaft als Getränk an Bord von Flugzeugen gehört endgültig der Vergangenheit an. Eine Studie des deutschen Fraunhofer-Instituts beweist – der niedrige Luftdruck in Kombination mit der geringen Luftfeuchtigkeit von gerade mal 5 bis 15 Prozent, lassen die Geschmacksknospen schrumpfen. Gewürze und Aromastoffe können vom Gaumen nur noch spärlich wahrgenommen werden. Chemikerin Andrea Burdack-Freitag hat zum Test, 100 Versuchspersonen in einem Originalrumpf des Airbus A310 versammelt.

In simulierten Flugkabinenverhältnissen wurden unterschiedliche Geschmacksproben gereicht. Jeder der Probanden gab an, den Geschmack der Getränke als schwächer zu empfinden. Warum das so ist? Bei niedrigem Druck liegt laut Forscherin die Geruchs- und Geschmacksschwelle höher.

Die Zahlen der Fluggesellschaft Lufthansa AG bestätigen das Testergebnis. Laut ihren Zahlen werden pro Jahr 1,6 Millionen Liter Tomatensaft an Passagiere ausgeschenkt. Wenn man bedenkt, dass jeder Deutsche im Jahr durchschnittlich ein bis zwei Liter des aromatischen Saftes konsumiert, ist an dem Mythos „Tomatensaft über den Wolken“ was Wahres dran.

Egal welchen Grund Sie haben den wertvollen Saft zu trinken. Sei es aus Neugierde, „weil man es eben so macht“ oder aus Liebe zu Tomaten. Der Genuss des Saftes an Bord ist auf jeden Fall gerechtfertigt. Gerade unter den, für den Körper unbekannten Bedingungen, haben wir einen erhöhten Bedarf an Mineralstoffen und Elektrolyten. Diese werden von Tomatensaft reichlich geliefert. Die leichte Verdaulichkeit des Saftes hilft zudem, Übelkeit vorzubeugen.

Tipp: Da Tomatensaft keine stark harntreibende Wirkung, wie zum Beispiel Kaffee oder Bier aufweist, spart man sich den Weg zur ungemütlichen Flugzeugtoilette. Beim nächsten Flug also unbedingt daran denken – trinken Sie lieber ein Glas Tomatensaft zur Beruhigung der Nerven. Das Bier kann warten.

Tomatensaft – Geschichte und Herstellung

Schon früh war man sich der positiven Wirkung des roten Saftes bewusst. Zu Zeiten der Inkas, Azteken und Majas wurde Tomatensaft als Arzneimittel zur Behandlung unterschiedlicher Krankheiten angewandt. Dazu wurde er mit anderen, heilversprechenden Zutaten gemischt. Kürbiskerne, Chilischoten sowie Agavendicksaft bildeten zusammen mit dem Saft reifer Tomaten eine Art Allheilmittel.

Vorerst im europäischen Raum als giftig angesehen, hielt die Verwendung des Saftes im 18. Jahrhundert auch hier Einzug. Dabei wurde ihm eine ganz spezielle Aufgabe zu teil. Er galt als heimlicher Liebestrank, der aphrodisierende Wirkung haben sollte.

Herstellung des Tomatensafts:

Für die Produktion des begehrten Getränks werden die reifen Tomaten sofort nach der Ernte verarbeitet. Die gängigsten Anbaugebiete finden sich in südlichen, sonnigen Ländern wie Spanien oder Italien. Durch das Blanchieren der Früchte, also dem kurzen Überbrühen mit heißem Wasser, bleiben Farbe und Aroma der Tomaten erhalten denn die Enzyme der Pflanze werden durch diesen Prozess blockiert. Nach Entfernung von Strunk und Haut kann das wertvolle Tomatenkonzentrat gewonnen werden. Viele Hersteller schwören auf die Verwendung des Konzentrats. Es hat eine lange Lagerfähigkeit und kann für den Gebrauch jederzeit mit Wasser verdünnt zur Herstellung des geschmackvollen Tomatensafts verwendet werden. Mit ein paar Gewürzen wie Salz, Kräutern oder einem Spritzer Zitronensaft können je nach Rezeptur unterschiedliche Arten produziert werden.

Diät – Tomatensaft gegen Heißhunger

Pssst – der Geheimtipp für alle, die dem Heißhunger ein Schnippchen schlagen wollen.

Aufgrund seiner dickflüssigen Konsistenz suggeriert er dem Magen den Erhalt einer vollwertigen Mahlzeit. Man ist schneller und länger satt. Das enthaltene Kalium hat zudem eine entschlackende Wirkung. Gerade bei Diäten hat sich daher das Konsumieren des roten Saftes sehr gut bewährt. Die hohe Anzahl an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen, füllt auch bei längerem Fasten die Nährstoffspeicher auf. Mangelerscheinungen wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit oder gar ernste Erschöpfungszustände bleiben aus.

Im Vergleich zu den beliebten Fruchtsaftarten wie Orangen- oder Apfelsaft, die mit bis zu 50 Kilokalorien pro 100 ml zu Buche schlagen, sind im Tomaten-Direktsaft nur 17 Kilokalorien enthalten. Eine gesunde und Erfolg versprechende Alternative zu künstlich hergestellten „Abnehmshakes“.

Gesunder Tomatensaft: Die Kraft aus dem roten Saft

Urheber: belchonock / 123RF Standard-Bild

Die Vitaminbombe unter den Gemüsesäften. In Tomatensaft finden wir alles, was den Körper bestmöglich für anstrengende Tage rüstet. Neben den Vitaminen A, B1, B2, C und E, enthält der Saft eine Vielzahl an essenziellen Mineralstoffen und Spurenelementen. Kalzium, Phosphor, Eisen, Natrium und Kalium.

Da bei der Herstellung des Tomatensaftes die Früchte erhitzt werden, löst sich der wichtige Pflanzenfarbstoff Lycopin besonders gut. Er zählt zu den Antioxidantien und gilt als einer der besten Freien-Radikalfänger. Zellschädigungen können gemindert werden, weshalb Lycopin gerade in der Krebsforschung eine große Rolle spielt.

Der Kaloriengehalt eines Glases Tomatensaft beträgt 50 Kilokalorien. Er ist zudem kohlenhydratarm und darüber hinaus fettfrei. Die große Anzahl an enthaltenen Ballaststoffen macht ihn zu einer, leicht verdaulichen Zwischenmahlzeit. Auch Diabetiker können ohne Bedenken zugreifen.

Zu hohe Cholesterinwerte sind gerade in den Industrieländern auf dem Vormarsch. Zu fettige oder üppige Speisen überfordern den Körper. Die Folge – das schädliche LDL-Cholesterin (LDL = Low Density Lipoprotein) kann nicht mehr abtransportiert werden und lagert sich an den Zellwänden der Blutgefäße ab. Herzinfarkt, Schlaganfall oder Thrombose ist quasi vorprogrammiert. Durch die Inhaltsstoffe des Tomatensafts kann verhindert werden, dass sich das Cholesterin in der Leber mit Eiweiß verbindet und sich in den Gefäßen festsetzt.

Tomatensaft: Der Direkte

Wer es am liebsten ganz natürlich hat, der greift zum Direktsaft. Die schonende Verarbeitung der reifen Früchte ermöglicht den Erhalt aller wichtigen Nährstoffe. Insgesamt 13 Vitamine, 17 Mineralien und Spurenelemente sowie Vitamin C sind im natürlichen „Energydrink“ enthalten.

In einem Liter Direktsaft stecken bis zu 20 sonnengereifte Früchte. Das feine Aroma ist eine wahre Offenbarung für alle Tomatenliebhaber. Der Vorteil gegenüber anderen Herstellungsverfahren – Direktsaft kommt zur Gänze ohne Konservierungsstoffe, Zucker, Farbstoffe oder künstliche Aromen aus. Lediglich eine Prise Salz lässt den Geschmack noch intensiver werden.

Tomatensaft selber machen: Das Grundrezept

  • 1 kg Tomaten
  • eine Sellerie-Knolle
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

Tomatensaft selber machen: Die Arbeitsschritte

  1. Füllen Sie einen Topf mit Wasser und stellen Sie diesen auf den Herd.
  2. Bringen Sie das Wasser zum Kochen und geben Sie dann die Tomaten dazu.
  3. Für maximal 5 Minuten sollen die Tomaten nun im kochenden Wasser ziehen.
  4. Gießen Sie das Wasser ab, sobald die Tomatenhaut aufplatzt.
  5. Schrecken Sie nun die Tomaten kurz mit kaltem Wasser ab.
  6. Ziehen Sie die Tomatenhaut ab und entfernen Sie den Strunk.
  7. Schneiden Sie die Tomaten in kleine Stückchen.
  8. Lassen Sie die Stückchen im Topf bei geringer Hitze leicht köcheln.
  9. Streuen Sie nun Salz & Pfeffer in den Topf.
  10. Geben Sie einen Schuss Olivenöl in den Topf.
  11. Geben Sie die Sellerie in den Topf.
  12. In den letzten 10 Kochminuten können Sie nach Belieben Zutaten hinzugeben.
  13. Abschließend nehmen Sie den Topf vom Herd und lassen ihn etwas abkühlen.
  14. Streichen Sie nun den Tomatensaft durch ein feines Sieb.
  15. So bleibt nur der feine, selbstgemachte Tomatensaft übrig.
  16. Fertig – servieren & genießen!

Tomatensaft-Rezepte: Den selbstgemachten Saft verfeinern

Tomatensaft-Rezept 1: Gemüse

Hierbei bleibt das Grundrezept für den Tomaensaft gleich. Damit der rote Saft aber noch leckerer wird, können Sie die Rezeptur durch einen höheren Gemüseanteil verfeinern. Dazu geben Sie einfach ihre bevorzugten Sorten beim Kochen am Ende hinzu.

Besonders geeignet sind hierfür beispielsweise Kohlrabi oder Möhren, denn diese Ergänzen den Geschmack der Tomate besonders gut.

Tipp: Beachten Sie das Mengenverhältnis zwischen den Zutaten: Die Hauptzutat sollte wieterhin die Tomate sein, damit ihr Saft nicht versehentlich zum Gemüsesaft wird.

Tomatensaft-Rezept 2: Basilikum

Typisch italienischer Tomatensaft wird mit frischem Oregano abgerundet. Geben Sie einfach eine Handvoll in den köchelnden Saft. Ebenso gut eignet sich dafür Basilikum – die frischen Blätter verleihen dem Saft eine ganz besondere mild & würzige Note.

Tomatensaft-Rezept 3: Tabasco

Die dritte Variante eignet sich für einen besonders scharfen und würzigen Tomatensaft. Das obige Grundrezept wird dabei durch folgende Zutaten ergänzt:

  • 1 TL Senf
  • 1 TL Sojasoße
  • 15 Tropfen Tabasco (rot)
  • Salz
  • Pfeffer

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