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Tomaten haltbar machen bzw. konservieren

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Tomaten sind nicht sonderlich lange haltbar. Wobei Tomaten aus dem Garten länger frisch bleiben als die gekaufte Ware aus dem Supermarkt. Jedoch gibt es einige Möglichkeiten, Tomaten zu konservieren und deren Haltbarkeit so zu verlängern.

Frische Tomaten sind gut 10 Tage haltbar, lassen sich aber auch konservieren
Frische Tomaten sind gut 10 Tage haltbar, lassen sich aber auch konservieren

Frisch gepflückte Tomaten aus dem eigenen Garten oder dem Balkon sind mindestens zehn Tage haltbar. Vorausgesetzt sie werden dunkel und bei 15 Grad Celsius gelagert. Längere Lagerungszeiten sind bei Tomaten nicht sinnvoll, denn dadurch reduziert sich automatisch der Nährstoffgehalt der gesunden roten Früchte. Vor allem sollten Tomaten nicht mit anderen Gemüse- oder Obstsorten zusammen liegen. Der Reifeprozess würde unnötig beschleunigt und die Früchte darüber hinaus auch weitaus schneller verderben. Tomaten lassen sich aber hervorragend konservieren. Je fleischiger und kernloser deren Früchte sind, desto besser lassen sie sich auch konservieren. Daher bieten sich in erster Linie alle Fleisch- oder Romatomatensorten an. Generell sollten die Früchte immer reif und fest sein. Der Gartentipps.de Hinweis: Sind sie eher weich, sind sie besser sofort zu verzehren.

Tomaten haltbar machen – trocknen oder einfrieren

Tomaten lassen sich unter anderem trocknen, einfrieren, in Essig einlegen, einkochen oder eindicken. Letztendlich kommt es darauf an, was aus den verarbeiteten Tomaten herzustellen ist. Besonders aromaintensiv sind getrocknete Tomaten. Für diese Variante werden die Tomaten gewaschen, getrocknet und in zwei Hälften geschnitten. Stielansatz, Kerngehäuse und Saft entnehmen. Die Früchte dann auf ein Backblech legen und mit etwas Salz bestreuen, damit ihnen das restliche Wasser entzogen wird. Backofen auf 50 Grad stellen, Blech reinschieben und die Backofentür einen spaltbreit offen halten. Zwischen acht und zwölf Stunden brauchen die Tomaten dann normalerweise zum Trocknen. Trocknungsautomaten oder Dörrautomaten sind natürlich noch praktischer und zudem völlig unkompliziert in der Bedienung. Zum Schluss werden die getrockneten Früchte in keimfreie Schraubverschlussgläser aufbewahrt. Wer will, der kann die Tomaten noch mit Olivenöl oder Rapsöl bedecken. Ganz fix lassen sich die Paradeiser einfrieren. Zudem sind eingefrorene Tomaten ein Jahr lang haltbar. Nach dem Auftauen sind sie aber nur noch als Suppe oder als Soße zu verwenden. Einfrieren lassen sich Tomaten als ganze Früchte, gewürfelt oder als Mus. Bestenfalls sollte das Einfrieren portionsweise geschehen. Was sich bewährt hat: Tomaten vorher in heißes Wasser legen, häuten, vierteln und den Stielansatz und die Kerne entfernen. Tomaten dann schichtweise in Gefrierdosen geben und luftdicht verschließen. Und in die Tiefkühltruhe packen. Keinesfalls vorher würzen.

Tomaten konservieren – in Essig einlegen, einwecken oder eindicken

Eine typisch osteuropäische Variante sind in Essig eingelegte Tomaten. Beliebte Tomatensorten sind hierfür vorwiegend die kleinen und geschmacksintensiven Cocktail- oder Kirschtomaten. Tomaten erst waschen, trocknen und in keimfreie Schraubverschlussgläser stapeln. Weinessig zur Hälfte mit Wasser verdünnen. Diesen mit Zucker und Gewürzen, wie zum Beispiel Zwiebeln, Chili, Knoblauch, Salz und Pfeffer, aufkochen. Heiße Flüssigkeit anschließend über die Tomaten gießen und das Glas fest verschließen. Zum Einwecken werden die Tomaten erst gewaschen, gehäutet, halbiert und vom Stielansatz und den Kernen befreit. Die Tomatenhälften in keimfreie Einweckgläser schichten und mit aufgekochtem Salzwasser übergießen. Gläser verschließen und 45 Minuten bei 80 Grad Celsius einwecken. Für Tomatensoßen bieten sich eingedickte Tomaten an. Tomaten waschen, häuten, halbieren und den Stielansatz entfernen. Tomatenmasse in einen Topf geben und die Flüssigkeit durchs Kochen um etwa ein Drittel reduzieren. Nicht anbrennen lassen. Den Sud dann vorsichtig in keimfreie Flaschen gießen, fest verschließen und einkochen.

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