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Tomaten einfrieren oder nicht?

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Frische sonnengereifte Tomaten aus dem Garten schmecken herrlich. Wer noch im Winter die eigene Ernte genießen möchte, der kann die roten Früchte haltbar machen – zum Beispiel durch Einmachen oder Einkochen. Oder kann man Tomaten einfrieren?

Kann man Tomaten einfrieren?
Kann man Tomaten einfrieren?

Sicherlich zählt das Einfrieren ebenfalls zu den Konservierungsmethoden. Und natürlich lassen sich auch Tomaten auf diese Weise bestens haltbar machen – entweder als ganze Früchte, in Scheiben oder als Würfel geschnitten. Vorheriges Blanchieren ist nicht notwendig. Die Haut kann an den Tomaten verbleiben, so lange sie als ganze Früchte eingefroren werden. Geschnittene oder gewürfelte Tomaten kommen besser immer hautfrei ins Tiefkühlfach. Denn die Tomatenhaut wird durchs Gefrieren relativ zäh und das spätere Ablösen daher recht mühselig. Weil Tomaten hauptsächlich aus Wasser bestehen, kann deren Qualität durch den Gefrier- und Auftauvorgang beeinträchtig werden. Dieser Qualitätsverlust bezieht sich lediglich auf Tomaten, die in roher Form in der Tiefkühltruhe lagern sollen. Nach dem Auftauen eignen sich diese dann weitaus besser zum Kochen als zum Rohverzehr. Auch als Salatzutat machen sie sich nicht mehr sonderlich gut. Haltbar sind roh eingefrorene Tomaten mindestens bis zu zehn Monaten. Vorausgesetzt sie lagern bei minus 18 Grad Celsius in der Tiefkühltruhe oder dem Gefrierfach.

Tomaten einfrieren? – Qualität ist entscheidend

Frisch gepflückte Tomaten aus dem Garten oder dem Balkon, die schön fest und sonnengereift sind, eignen sich hervorragend zum Einfrieren.

Vor allem, wenn sie roh tiefgekühlt werden sollen. Die Früchte dürfen in ihrer Konsistenz keinesfalls weich, aber auch nicht zu hart sein. Tomaten, die Macken oder faulige Stellen besitzen, sollten roh besser nicht eingefroren werden. Nur unbeschädigte Früchte verwenden.

Tomatensorten, die besonders fleischig sind und daher weniger Wasser enthalten, bieten sich für diese Konservierungsvariante optimal an. Nach der Auswahl der qualitativ hochwertigsten Früchte folgt deren Reinigung mit kaltem Wasser. Die Tomaten anschließend mit Küchenkrepp gründlich abtrocknen und den Stielansatz vollständig entfernen. Nun können sie als ganze Früchte in den Gefrierbeutel, in Scheiben geschnitten oder gewürfelt ins Gefrierfach. Darauf achten, dass die Gefrierbeutel immer luftdicht verschlossen sind. Dank dieser Konservierungsmethode können die Tomaten bedarfsgerecht und portionsweise aus dem Tiefkühlfach entnommen werden. Ganze Tomaten zum Auftauen einfach ins heiße Wasser legen und deren Haut vor der Weiterverarbeitung abziehen.

Die Gartentipps.de Empfehlung:
Wer Tomaten in Scheiben oder Würfeln einfrieren will, sollte vorab immer die Haut entfernen. Diese lässt sich später nur schwerlich ablösen. Werden Tomaten roh eingefroren, lassen sie sich hervorragend als Suppen oder zu Saucen verarbeiten.

Tomaten besser vor dem Einfrieren vorkochen

Der Vorteil liegt eindeutig darin, dass bereits gekochte und gewürzte Tomaten nach dem Auftauen als fertige Tomatensauce genutzt werden können. Ausgesuchte Tomaten hierfür erst mit kaltem Wasser säubern, dann mit einem Küchentuch abtrocknen und die Stielansätze entfernen. Die Früchte anschließend in Stücke schneiden oder würfeln.

Auf Wunsch und nach Bedarf die Tomaten würzen, in einen Kochtopf geben und zehn Minuten kochen lassen. Die Masse muss danach abkühlen und wird anschließend passiert. Diese passierten Tomaten entweder in frostsichere Dosen füllen oder alternativ in Eiswürfelbehälter gießen.

Bei letzterer Variante ist die Tomatenmasse relativ schnell aufzubrauchen. Die in Dosen eingefrorenen Tomaten sind länger haltbar. Natürlich sind die passierten Tomaten auch in luftdichte Gefrierbeutel bestens zu lagern. Jedoch nie Gläser zum Einfrieren nutzen. Diese würden platzen und eignen sich hervorragend zum Einmachen und Einkochen von Tomaten.

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