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Rotkohl einfrieren – So geht’s richtig

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Einfrieren ist eine besonders gesunde Variante der Konservierung von Lebensmitteln. Denn die Vitalstoffe bleiben auf diese Weise schonend erhalten. Wer frischen Rotkohl einfrieren will, der kann dies schnell und einfach bewerkstelligen.

Wie Sie Rotkohl richtig einfrieren
Wie Sie Rotkohl richtig einfrieren

Rotkohl ist ein so genannter Beilagenklassiker. Vielfach wird er zu Gänsebraten oder Sauerbraten gereicht. Der Kohl schmeckt aber auch vorzüglich als Salat zubereitet – vor allem in Kombination mit Organen, Birnen oder Granatäpfeln. Außerdem ist Rotkohl gesund, da er extrem reich an Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen ist. Und besitzt darüber hinaus Glucosinolate und Flavonoide, die krebsvorbeugend wirken sollen. Erhältlich ist das Rotkraut ganzjährig. Wobei die Haltbarkeit von dem frischen Kohl abhängig ist von der saisonalen Erntezeit. Im Sommer geernteter Rotkohl hält sich im Gemüsefach des Kühlschranks zwischen 5 und 10 Tagen. Die Winterernte kann kühl gelagert sogar mehrere Monate haltbar sein. Wer auf Nummer sicher gehen will, der friert den Kohl einfach ein. Dabei kann das Gemüse roh, blanchiert oder als fertiges Gericht in die Tiefkühlung. Besonders empfehlenswert ist das Blanchieren. Dadurch bleiben ursprüngliche Farbe und Geschmack sowie alle gesunden Nährstoffe sicher erhalten. Bevor es an die Vorbereitung zum Rotkohl einfrieren geht, sind zuerst sowohl Kleidung als auch Haut zu schützen – durch Schürze und Haushaltshandschuhe. Denn der im Rotkohl enthaltene Farbstoff Anthozyan lässt sich aus Textilien und auch von der Haut nur schwerlich wieder entfernen.

Rotkohl zerkleinern, waschen, blanchieren & portionsweise einfrieren

Rotkohl einfrieren geht ganz einfach und schnell. Neben frischem Rotkohl – erkennbar an den Blättern, die den Kohl fest umschließen, Salz und Wasser werden noch folgende Utensilien gebraucht: Massives Holzbrett, großes Messer, bei Bedarf eine Brotschneidemaschine, größerer Kochtopf, Schöpfkelle, Sieb, Schüssel mit Eiswasser, luftdichte Gefäße oder verschließbare Tüten zum Einfrieren.

• Zuerst ist der Rotkohl vorzubereiten: Dafür die äußeren Blätter entfernen, den Kohl auf dem Holzbrett vierteln, jeweils den Strunk abschneiden und die Viertel in feine Streifen schneiden. Ist es mit dem Messer zu anstrengend, kann die Brotschneidemaschine zum Einsatz kommen. In eine Schüssel kaltes Salzwasser vorbereiten und die Kohlstreifen darin waschen. Kohl danach im Sieb abtropfen lassen.

• Für das Blanchieren Wasser mit Salz im Kochtopf erhitzen und die Kohlstreifen ins kochende Wasser geben. Den Kohl ungefähr 1 bis 3 Minuten darin garen lassen. Mit der Schöpfkelle das Kraut zum Abschrecken 2 Minuten in die Schüssel mit dem Eiswasser tauchen und anschließend im Sieb abtropfen lassen.

• Dann darf das erkaltete Rotkraut in die gesäuberten und keimfreien Tiefkühlgefäße, welche luftdicht verschließbar sein müssen. Zudem sollten die Einfriergefäße nicht zu groß sein – bedarfsgerechte Portionen bieten sich beim Einfrieren immer besten an. Besonders platzsparend sind verschließbare Tiefkühltüten. Zum Schluss das Gefäß oder die Tüten mit dem Namen des Inhalts und dem Einfrierdatum beschriften und in den Gefrierschrank stellen.

• Auch bereits gekochter Rotkohl wird auf diese Weise eingefroren. Dieser muss immer abgekühlt sein, bevor er in die gereinigten Tiefkühlgefäße und dann in den Gefrierschrank darf. Haltbar ist eingefrorener Rotkohl mindestens 6 Monate.

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