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Antipasti selber machen – So einfach geht’s

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Antipasti sind in Italien als Speise vor der Speise nicht wegzudenken. Schließlich sollen sie den Appetit anregen. Ob kalt oder warm serviert – Antipasti lassen sich leicht selber machen.

Frische Tomaten-Mozzarella Bruschetta
Frische Tomaten-Mozzarella Bruschetta

Das Angebot ist groß, die Auswahl nicht so einfach. Denn es gibt die unterschiedlichsten Antipasti. Ein typischer italienischer Häppchenteller zeichnet sich in erster Linie durch seine bunte Vielfalt aus. Neben Klassikern wie zum Beispiel Crema di melanzane (Auberginencreme), Bruschetta, Carpaccio (hauchdünne Scheiben von rohem Rinderfilet), Insalata Caprese (Tomate mit Büffelmozzarella und Basilikum), Vitello tonnato (Kalbfleisch mit Thunfischsoße), Peperoni grigliati (gegrillte und marinierte Peperoni), Zucchini alla scapece (gebratene Zucchinischeiben), Parmaschinken mit Melone, Alici marinate (marinierte Sardellen) oder Insalata di Polpo (Oktopus-Salat) gibt es noch diverse andere köstliche kalte und warme Vorspeisenvarianten. Nicht nur verschiedene Käsesorten, sondern auch fast alle Gemüsesorten lassen sich für die Zubereitung von Antipasti verwenden. Beliebt sind in der italienischen Küche insbesondere getrocknete Tomaten, Oliven, Pilze, Paprika, Auberginen, Zucchini und Bohnen. Das Gemüse wird meist in Olivenöl und mit Gewürzen eingelegt oder in Öl gebraten und kalt serviert. Ebenso gern gegessen werden Antipasti mit Meeresfrüchten, mit Fisch, Fleisch oder mit typischen italienischen Schinken- und Salamisorten. Je größer und bunter die Auswahl auf einem Vorspeisenteller, desto eher ist auch für jeden Geschmack etwas dabei.

Klassische Antipasti schnell zubereitet

Bruschetta wird traditionell warm sowie mit unterschiedlichem Belag gereicht. Beliebt ist hauptsächlich der Klassiker mit Tomaten, Knoblauch und frischem Basilikum. Für zwei Personen: Vier Scheiben Weißbrot, zwei große Tomaten, zwei Knoblauchzehen, Olivenöl, frisches Basilikum, Salz und Pfeffer bereitstellen. Tomaten waschen, würfeln und Kerne entfernen. Danach salzen und pfeffern. Basilikum und Knoblauch fein schneiden und zu den Tomaten geben. Die Masse 10 Minuten ziehen lassen. Zwei Esslöffel Olivenöl hinzugeben, umrühren und die Masse nochmals ruhen lassen. Weißbrot rösten, es sollte schön knusprig und braun sein. Dann die frisch zubereitete Tomatenmasse auf dem Weißbrot verteilen und mit Basilikum anrichten. Für die Auberginencreme, der Crema di melanzane, die Auberginen zuerst im Ofen weich backen, dann schälen und passieren. Die passierte Auberginenmasse anschließend mit Olivenöl, Zitronensaft, fein gehacktem Knoblauch und fein gehackter Petersilie, Salz und Pfeffer würzen.

Auch die marinierten Sardellen, die Alici marinate, lassen sich unkompliziert selber machen. Sardellen waschen, trocken tupfen, längs aufschneiden und säubern. Die Fische anschließend 12 Stunden in Weißweinessig mit etwas Salz marinieren. Ein Gemisch aus Olivenöl, viel fein gehackter Petersilie und wenig gehacktem Knoblauch zusammenrühren und die Sardellen schichtweise damit bedecken. Mehr Zeit beanspruchen wiederum gebratene Zucchinis. Zucchinis waschen, längs in Scheiben schneiden und mit Knoblauch in Olivenöl goldbraun braten. Eine Marinade aus Pfefferminzblättern, Olivenöl und Weinessig herstellen und die Zucchini in einer flachen Schüssel schichten. Auf jede einzelne Lage Marinade geben. Nach zwei Tagen im Kühlschrank werden die Zucchini alla scapece warm serviert.

Carpaccio muss nicht immer aus Fleisch bestehen. Es kann ebenso aus Lachs oder Schwertfisch gefertigt sein. Traditionelles Carpaccio besteht jedoch aus Rind. Dafür rohes, gut abgehangenes Rinderfilet in hauchdünne Scheiben schneiden und mit einigen Spritzern Zitronensaft, Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Alternative Zubereitungsvarianten: Carpaccio mit geraspeltem Parmesan servieren oder mit Aceto Balsamico oder einer Vinaigrette beträufeln. Der Gartentipps.de Hinweis: Ursprünglich wurde Rinder-Carpaccio mit einer Sauce bestehend aus Worcestersauce, Mayonnaise, Zitronensaft, etwas Milch, Salz und Pfeffer gereicht.

 

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