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Rosen schneiden – auf Schnittzeitpunkt und Schnittweise achten

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Wann Rosen schneiden und wie Rosen richtig schneiden, dass sind Fragen, die sich Rosenliebhaber häufig stellen. Dabei ist Rosen schneiden ziemlich unkompliziert. Entscheidend sind Schnittzeitpunkt sowie das Blühverhalten der einzelnen Rosensorten.

Wie Sie Rosen richtig schneiden ...
Wie Sie Rosen richtig schneiden …

Rosen schneiden – Das müssen Sie beachten

Rosen erhalten ihren Hauptschnitt im Frühjahr. Dass trifft in erster Linie auf öfterblühende Rosensorten zu. Dieser frühe Schnitt soll bei den Königinnen der Blumen einen gesunden Pflanzenaufbau fördern. Einerseits können sie durch den Rückschnitt luftiger wachsen, was sie vor dem Befall von Pilzen schützt, andererseits können sich durch das Zurückschneiden kräftigere Triebe entwickeln, was die Rosen üppiger blühen lässt. Durch das Zurückschneiden werden Rosen nicht nur verjüngt, kräftiger und gesünder, sondern auch ihre Wuchsform wird positiv beeinflusst.

Warum Rosen schneiden ist natürlich genauso interessant wie wann Rosen schneiden. Denn der Zeitpunkt des Schneidens ist bei Rosen ausgesprochen bedeutsam. Daher wird als Schnittzeitpunkt für den Frühjahrsschnitt das Einsetzen der Forsythienblüte gewählt. Letzten Endes spielt aber die Witterung die entscheidende Rolle. Droht starker Frost oder eine längerfristige Frostperiode, ist Schneiden tabu. Zudem sollten Rosen, bevor sie im Frühjahr geschnitten werden, immer vor dem Austrieb stehen. Eine Ausnahme bilden einmalblühende Rosen. Sie werden erst nach der ersten Blüte im Sommer geschnitten. Weil sie dann nach dem Schnitt die Blütenansätze für das kommende Jahr anlegen können.

Nach dem Hauptschnitt im Frühjahr, werden Rosen im Sommer lediglich von verwelkten Blüten befreit. Und erhalten so den so genannten Ausputzschnitt. Dieser fördert den Neuaustrieb und verhindert die Ausbildung von Fruchtansätzen. Der Herbst ist eher ein unüblicher Monat zum Rosen schneiden. Eventuell bekommen Vertreter stark wachsender Rosensorten nochmals einen pflegenden Schnitt.

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Rosen schneiden – Allgemeine Schnitthinweise für Rosen

Bei den einzelnen Rosensorten wird das Schneiden unterschiedlich gehandhabt. Neben allgemeinen Schnitthinweisen sind bei den Rosensorten somit noch verschiedene Regeln zu berücksichtigen. Für fast alle Rosen gilt jedoch: Je radikaler der Rückschnitt, desto kräftiger können sie wachsen und blühen. Aus diesem Grund wird totes, altes sowie nach innen wachsendes Holz tief abgeschnitten. Dies trifft ebenso auf alle kranken Triebe und auf Wildtriebe zu. Letztere wachsen am Wurzelhals, unterhalb der Veredlungsstelle. Diese Wildtriebe werden direkt an der Ansatzstelle herausgerissen. Dünne und schwache Triebe stark zurückschneiden, schwache Triebe ohne Augen direkt am Ansatz entfernen. Auch die so genannten Rosengallen, faserige Schwämme an den Trieben, vollständig entfernen. Ansonsten würden Gallwespen dort ihre Brut ablegen und die Rosen dadurch enorm schwächen.

Beim Rosen schneiden grundsätzlich saubere und scharfe Rosen- oder Gartenscheren nutzen, um verhältnismäßig kleine und glatte Schnittstellen zu hinterlassen. Falls möglich, den Schnitt über einem nach außen zeigenden Auge ansetzen. Wobei mit Auge der Austriebspunkt am Rosenzweig gemeint ist, der über einem Blattansatz sitzt. Durch diese Schnittmethode sollen Rosen nach außen und nicht in die Mitte wachsen. Den Schnitt dabei immer schräg ansetzen, so dass sich kein Wasser auf der Schnittstelle sammeln kann, und ungefähr einen halben Zentimeter über dem Auge ausführen.

Rosen schneiden – Schnittregeln für die einzelnen Rosenklassen

Nicht alle Rosen werden gleich stark geschnitten. Je nach Rosenklasse fällt der Rückschnitt kurz oder weniger kurz aus:

• Wildrosen und einmalblühende Strauchrosen: Sie brauchen nur alle zwei bis drei Jahre einen Schnitt. Weil sie ihre Blüten nur an mehrjährigen Hölzern ausbilden können, sind sie auf die älteren Triebe angewiesen. Zum Verjüngen werden einige der alten Triebe entfernt.

• Strauchrosen: Öfterblühende Strauchrosen auf ein Drittel ihrer Gesamthöhe zurückschneiden. Alte, kranke und schwache Triebe ganz entfernen. Bei Strauchrosen auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen ein-, zwei- und mehrjährigem Holz achten.

• Beetrosen und Edelrosen: Beide Rosengruppen blühen am diesjährigen Holz. Sie sollten daher jährlich geschnitten werden. Bei den schwach wachsenden Sorten wird der Haupttrieb auf drei bis vier Augen eingekürzt, so kann dieser stärker austreiben kann. Bei stark wachsenden Sorten am Haupttrieb sechs bis acht Augen stehen lassen, so dass der Austrieb weniger stark ausfällt. Bei Edelrosen die starken Triebe stehen lassen und die schwachen direkt an der Basis entfernen. Auf diese Weise wachsen kräftige neue Triebe mit geraden langen Stielen, die jeweils eine große edle Blüte ausbilden.

• Kleinstrauchrosen: Für einen kompakten Wuchs Kleinstrauchrosen jährlich schneiden. Stark wachsende Sorten nie zu kurz, schwach wachsende Sorten immer stark zurückschneiden. Außerdem sollten Kleinstrauchrosen alle fünf Jahre einen radikalen Rückschnitt erhalten, damit der Rosenstock neue Triebe ausbilden kann.

• Stammrosen: Stammrosen auf drei bis vier Augen einkürzen. Nach außen zeigende sowie schwache Triebe entfernen. Für einen gleichmäßigen Kronenwuchs den Schnitt immer auf ein nach außen zeigendes Auge hin ausrichten.

• Kletterrosen, öfterblühend: Einmal im Jahr alle Triebe entfernen, die in die „falsche“ Richtung wachsen. Ebenso die Seitentriebe, die zu dicht wachsen. Ansonsten die Seitentriebe auf drei bis fünf Augen einkürzen. Um ältere Kletterrosen zu verjüngen, sporadisch einen alten Trieb entfernen. Öfterblühende Kletterrosen brauchen ein ausgewogenes Verhältnis zwischen ein- und zweijährigem sowie mehrjährigem Holz.

• Kletterrosen, einmalblühend: Diese meist kräftig und hoch wachsenden Rosen brauchen nur dann einen Schnitt, wenn sie kompakt wachsen sollen. Seitentriebe im Frühjahr auf zwei bis drei Augen zurückschneiden. Und hin und wieder einen alten Haupttrieb entfernen, damit sich die Rose verjüngen kann.

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