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Rosen düngen – maßvoll und zum richtigen Zeitpunkt

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Rosen haben einen hohen Nährstoffbedarf. Aus diesem Grund benötigen sie hin und wieder eine Düngung. Entscheidend ist beim Rosen düngen die Auswahl des Düngers, der Düngezeitpunkt und das maßvolle Düngen.

Rosen haben einen hohen Nährstoffbedarf. Sie sollten sie düngen.
Rosen haben einen hohen Nährstoffbedarf. Sie sollten sie düngen.

Rosen düngen – Das müssen Sie beachten

Auf keinen Fall dürfen Rosen überdüngt werden. Deshalb weder zu viel noch zu häufig düngen. Denn zu große oder zu viele Düngergaben greifen die Wurzeln an – was schlimmstenfalls zum Absterben der Rosenpflanze führen kann. Rosen gehören zu den Tiefwurzlern und zu den Starkzehrern. Sie brauchen viel Wasser und viele Nährstoffe, um prächtig wachsen und blühen zu können. Infolgedessen ist es ratsam, die Bodenfläche vor einer Rosenneuanpflanzung gut vorzubereiten. Dafür den Boden auflockern und der Erde reifen Kompost oder verrotteten Stallmist beimischen. Dank dieser organischen Dünger gelangen alle wichtigen Nährstoffe in den Boden, die die Rosen später zum Einwurzeln bestens gebrauchen können. Während des Pflanzens sollte noch etwas reifer Kompost in das Pflanzloch. Danach benötigen Rosen erstmal keinen Dünger mehr. Die erste Düngung steht nach einem Jahr an. Dafür sollte die Auswahl des Düngers gut überlegt sein. Denn Dünger ist nicht gleich Dünger.

Natürlicher Dünger nährt langfristig und hält den Boden gesund

Grundsätzlich wird zwischen organische und mineralische Rosendünger unterschieden. Vielfach empfohlen werden zum Rosen düngen organische Dünger. Diese sollen das Bodenleben positiv beeinflussen. Organische Dünger sind so genannte Langzeitdünger, die bei günstigen klimatischen Bedingungen Rosen einige Monate lang mit Nährstoffen ausgewogen versorgen können und die speziell bei Rosenneupflanzungen zum Einsatz kommen. Zu den natürlichen Düngern zählen unter anderem Kompost, Torf oder Stallmist, aber auch Hornspäne oder Knochenmehl. Wichtig: Beim Düngen müssen Kompost oder Mist immer gut ausgereift oder abgelagert sein. Als Düngermenge reichen 60 Gramm pro Rosenpflanze aus. Auch Hausmittel werden vielfach erfolgreich als natürliche Rosendünger eingesetzt. Zu nennen sind hier beispielsweise Bananenschalen, Kaffeesatz, ein Sud aus Brennnesseln, Knoblauch, Ackerschachtelhalm oder anderen Pflanzen sowie Asche von unbehandeltem Holz.

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Rosendünger auf Mineralstoffbasis wirkt kurzzeitig effektiv

Chemisch hergestellte Mineralstoffdünger sind dagegen Kurzzeitdünger, die im Boden relativ schnell ihre Wirksamkeit entfalten und den Rosen so zu einem schnelleren Wachstum verhelfen. Eingesetzt werden sollten die mineralischen Dünger auf jeden Fall sehr maßvoll; die Herstellerempfehlungen sind bei der Dosierung stets zu berücksichtigen. In der Regel genügen als Düngermenge 80 Gramm pro Pflanze. Enthalten sind in diesen Volldüngern vor allem Stickstoff, Kalium und Phosphor sowie weitere Spurenelemente. Erhältlich ist Mineraldünger als Flüssigdünger, in Stäbchenform, als Granulat oder Pulver. Zu den mineralischen Düngern zählt auch der Depotdünger. Dieser Dünger gibt seine Wirkstoffe durch halbdurchlässige Hüllen nur temperaturabhängig ab – je höher die Bodentemperatur, desto höher ist auch die Nährstoffabgabe.

Rosen düngen – Düngezeitpunkt und richtiges Düngen

Frisch gepflanzte Rosen brauchen im ersten Jahr nach der Pflanzung keinen Dünger. So können sie besser einwurzeln. Der bei der Bodenvorbereitung gut mit Nährstoffen versorgte Boden sowie die Kompostbeigabe im Pflanzloch sind vorerst ausrechend. Die erste Düngung erfolgt im zweiten Jahr. Immer im Frühjahr nach dem Schnitt. Sobald die Rosen neu austreiben und beginnen Blüten zu bilden, darf gedüngt werden. Die zweite Düngung fällt nach der ersten Hauptblüte an. Erst wenn die Rosen erneut wieder Triebe und Blüten ausbilden, erhalten sie die zweite Düngergabe. Meist ist dies Ende Juni der Fall. Zwei Düngungen im Jahr sind für Rosen im Normalfall ausreichend. Weitere Düngungen sorgen dafür, dass Neutriebe lang und weich werden und so nicht richtig ausreifen beziehungsweise verholzen können. Letztendlich laufen sie Gefahr im Winter zu erfrieren. Rosendünger wird immer relativ nah an dem Rosengehölz aufgebracht und dann vorsichtig in den Boden eingearbeitet. Auf diese Weise wird der Boden gelockert und Feuchtigkeit kann bis an die Wurzeln gelangen. Breitflächiges Ausbringen von Dünger ist wiederum weniger vorteilhaft, denn dies begünstigt vor allem das Wachstum von Unkräutern. Nach dem Düngen Rosen immer gut wässern.

Tipps für das Düngen von Rosen

• Wer die richtige Düngerzusammensetzung beziehungsweise den besten Dünger für seine Rosen ermitteln will, der lässt eine Bodenanalyse durchführen.

• Rosen brauchen lediglich während der Wachstumsperiode eine Nährstoffzugabe. Daher werden Rosen im Frühjahr sowie im Sommer gedüngt, nicht im Herbst oder im Winter. Dann ruhen die Pflanzen und nehmen keine Nährstoffe mehr auf.

• Organischer Dünger bietet einige Vorteile. Dieser kann unter anderem kosten- und problemlos im eigenen Garten gewonnen werden. Zudem wirkt organischer Dünger nachhaltig und beugt vor Überdüngungen vor.

• Mineralische Dünger immer maßvoll einsetzen. Überdüngung vermeiden.

• Im Herbst die Rosen mit einer Schicht Kompost – rundum das Gehölz angehäufelt – vor Frost schützen.

• Im Frühjahr die Rosen dann mit einer zentimeterdicken Kompostschicht düngen und so langfristig und ausreichend mit Nährstoffen versorgen.

• Beim Pflanzen von Rosen nie mineralischen Dünger ins Pflanzloch schütten.

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