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Blumenzwiebeln pflanzen & pflegen: So geht’s

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Sie sind pflegeleicht und blühen fast zu jeder Jahreszeit. Stimmen Standort und Pflege, dann gedeihen sie Jahr für Jahr. Einige Fakten rundum das Thema Blumenzwiebeln pflanzen, pflegen, düngen & überwintern:

Blumenzwiebeln können Sie in jeden Garten pflanzen
Blumenzwiebeln können Sie in jeden Garten pflanzen

Zwiebelblumen pflanzen, pflegen, düngen & überwintern

Im Garten finden Blumenzwiebeln fast überall einen Platz. Denn sie können in Beeten ebenso gut gedeihen wie auf Wiesen oder unter Bäumen. Sie wachsen nicht nur wunderbar im Freiland, sondern auch in Kübeln, Blumenkästen oder in Hängegefäßen. Und bieten sich deshalb auch als Balkon- oder Terrassenbepflanzung an. Zwiebelblumen werden in drei Blühkategorien unterteilt: Und zwar in Frühjahrsblüher, Sommerblüher und Herbstblüher. Weiterhin gibt es unter den Zwiebelblumen winterharte Gewächse und solche, die frostfrei überwintern müssen. Letztere werden deshalb im Herbst aus der Erde gegraben.

Die Auswahl an Zwiebelblumen ist recht groß. Insbesondere die der Frühjahrsblüher ist beachtlich. Bekannt sind Narzissen, Schneeglöckchen, Tulpen, Anemonen, Veilchen, Winterlinge, Krokusse oder Hyazinthen. Die im Frühjahr blühenden Sorten werden im Herbst, zwischen Ende September bis Anfang November, gepflanzt und gehören zu den winterharten Sorten. Um sich voll entfalten zu können brauchen diese eine Kälteperiode.

Im Frühling, in der Regel ab Mai, ist die Pflanzzeit für die Sommerblüher angebrochen. Dazu zählen unter anderem Dahlien, Begonien, Gladiolen, Lilien oder Ranunkeln. Normalerweise werden sie als „trockene“ Zwiebeln in die Erde gesteckt. Mittlerweile sind viele Sorten aber schon als vorgezogene Topfpflanzen erhältlich. Sommerblühende Sorten sind recht frostempfindlich. Im Herbst, vor dem ersten Frost, werden ihre Zwiebeln vorsichtig aus der Erde gegraben und zum Überwintern an einen trockenen und frostfreien Ort gestellt. Obwohl die Herbstblüher unter den Blumenzwiebeln, wie Herbstzeitlose, herbstblühende Krokusse oder Alpenveilchen, ziemlich spät, meist zwischen Ende Juli und Mitte September in den Boden kommen, blühen sie direkt im folgenden Herbst. Da diese Sorten kälteunempfindlich sind, können sie auch im Freien in der Erde verbleiben.

Zwiebelblumen pflanzen, pflegen, düngen & überwintern: Wichtige Fakten

• Nur feste, große und unbeschädigte Zwiebeln, die noch nicht austreiben, zum Pflanzen nehmen.
• Zwiebelblumen, vor allem die meisten frühblühenden Sorten, bevorzugen sonnige und offene Standorte sowie einen wasserdurchlässigen und nährstoffreichen Boden. Lehmige Böden mit Sand und Kompost auflockern. Ist der Boden zu sauer, ist er durch Kalk zu neutralisieren.
• Beim Pflanzen auf die Pflanztiefe achten. Mindestens doppelt so tief pflanzen wie die Zwiebel groß ist. Diese Faustregel lässt sich ebenso auf den jeweiligen Pflanzabstand anwenden.
• Im Pflanzloch muss immer die Spitze der Zwiebel nach oben zeigen. Zwiebeln dann mit humusreicher Erde bedecken und gießen. So bilden sie schneller Wurzeln. Und immer in Gruppen pflanzen, alleine machen Zwiebelblumen nicht sonderlich viel her.
• Sommerblüher erst nach den Eisheiligen im Mai in den Boden bringen.
• Im Ganzen sind Blumenzwiebeln ausgesprochen pflegeleicht. Sollte es nur selten regnen, dann brauchen sie Wasser. Dies bezieht sich vor allem auf Zwiebelblumen, die im Sommer blühen. Ist es zu trocken, dann ist sogar tägliches Gießen angesagt. Nur zu nass mögen sie es nicht. Und das trifft auf alle Zwiebelblumen gleichermaßen zu.
• Düngen mit Kompost oder organischem Volldünger ist nur hin und wieder notwendig. Lediglich die Starkzehrer unter den Zwiebelblumen – wie beispielsweise Narzissen oder Tulpen – brauchen anfangs regelmäßige Düngergaben.
• Sobald die Blumenzwiebeln verblüht sind, die Blüten abschneiden. Blätter und Stiele erst dann entfernen, wenn sie verwelkt und braun sind. Keinesfalls frühzeitig abschneiden. Wenn Stiele und Blätter ab sind, setzt die Regenerationsphase ein. Gießen ist nicht mehr erforderlich.
• Sorten die überwintern müssen, kommen generell im Herbst aus dem Boden. Mit einer Grabegabel den Boden lockern, die Zwiebel rausholen und von der Erde befreien. Beschädigte Zwiebeln aussortieren, Tochterzwiebeln für die Vermehrung abtrennen, die Zwiebeln kennzeichnen und sie an einem sicheren und trocknen Ort auslegen.
• Nach dem Trocknen kühl, luftig, frostfrei und trocken lagern. Temperaturen zwischen fünf und zehn Grad Celsius sind optimal.
• Zwiebeln nie aufeinander stapeln oder zu nah aneinanderlegen. Luftige Holzkisten oder große Körbe bieten sich als Lagerbehälter gut an.
• Regelmäßig die Zwiebeln nach schimmligen Stellen absuchen und betroffene Zwiebeln aussortieren. Aufpassen, dass Mäuse nicht an die Zwiebeln gelangen und sie als Leckerbissen verspeisen.

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