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Tomatensamen einweichen und aussäen – So geht’s

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Wer Tomaten selber ziehen möchte, der sollte frühzeitig mit der Aussaat beginnen. Ob das Einweichen der Tomatensamen zuvor notwendig ist, dass muss jeder selbst für sich entscheiden. Erforderlich ist es aber nicht.

Zum Tomaten ziehen, sollte man die Tomatensamen früh einweichen und aussäen
Zum Tomaten ziehen, sollte man die Tomatensamen früh einweichen und aussäen

Tomatensamen einweichen, aussäen und ziehen

Tomatensamen einweichen oder besser nicht – daran scheiden sich die Geister. In der Regel zählen Tomatensamen zu den Samen, die relativ schnell und unproblematisch in der Erde keimen. Somit wäre ein vorheriges Einweichen der Samen in lauwarmem Wasser oder einem Kräuterbad eher überflüssig.

Manche Experten halten dies sogar für schädlich. Insbesondere das Einweichen der Samen in Kamillentee. Dieser soll desinfizierend wirken und könnte damit eventuell sogar die Entwicklung der Pflanzen ungünstig beeinflussen.

Denn durch die Desinfektion könnten auch Bodenorganismen geschädigt werden, die zum Gedeihen der Tomatenpflanzen unabdingbar sind. Sind die Samen jedoch älteren Datums, dann könnte das Einweichen der Tomatensamen möglicherweise deren Keimfähigkeit hervorlocken. Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.

Auf den Aussaattermin kommt es an

Tomatensamen aussäen ist relativ einfach. Hier stellt sich lediglich die Frage nach der richtigen Erde. In der Regel wird Anzuchterde empfohlen. Viele Tomatenzüchter verwenden aber auch normale Erde oder sogar Kompost. Wirklich wichtig ist der korrekte Aussaattermin. Nicht zu früh und nicht zu spät sollte dieser sein. Unsere Gartentipps.de Faustregel: Mitte bis Ende März ist der Samen von Tomaten innerhalb geschützter Räume in die Aussaatgefäße zu bringen. In warmen Gewächshäusern oder als Vorkultur auf der Fensterbank darf der Samen auch schon Ende Februar in die Erde. Wer unbedingt im Freien aussäen will, der wartet bis Ende März oder Anfang April. Letztendlich kommt es auf die Witterung an.

Samen in der Aussaaterde feucht halten

Beim Aussäen werden die Tomatensamen auf angefeuchteter Erde in ein Aussaatgefäß gestreut und anschließend mit einer ganz leichten Erdschicht bedeckt. Die ideale Keimtemperatur liegt bei 20 bis 24 Grad Celsius. Den Samen konstant feucht halten. Nass darf dieser aber nicht sein. Sind die Aussaatgefäße mit einer Klarsichtfolie versehen, ist diese für die benötigte Luftzufuhr regelmäßig zu entfernen. Innerhalb der ersten zehn Tage sollten sich die Keimlinge zeigen. Abdeckung dann vollständig entfernen, Keimlinge kühler und vor allem hell stellen – nun brauchen die Pflänzchen viel Licht zum Gedeihen. Zeigen sich weitere Keimblätter, ist es an der Zeit die Keimlinge zu pikieren. Dazu die kleinen Pflänzchen ganz vorsichtig einzeln aus der Aussaatschale nehmen. Diese dann jeweils in ein eigenes kleines Töpfchen mit Bodenlöchern, welches Blumenerde enthält, setzen und wässern.

Sonnig stellen, viel wässern und regelmäßig düngen

Sobald es die Temperaturen zulassen, es sollte weitaus wärmer als 5 Grad Celsius sein, können die Jungpflanzen zum Abhärten tagsüber nach draußen. Nachts müssen sie wieder rein. Nach den Eisheiligen, Mitte Mai, geht es endgültig ins Freie. Damit heftiger Wind die Pflanzen nicht umknickt, neben diesen einen Tomatenstab setzen und sie daran behutsam festbinden. Damit die Tomaten wachsen und gedeihen und vor allem reichlich Früchte tragen: Den Pflanzen einen sonnigen Standort geben und viel gießen. Insbesondere bei warmen Wetter. Und das Düngen nicht vergessen. Denn Tomatenpflanzen sind Starkzehrer, sie verbrauchen schnell die Nährstoffe aus dem Boden.

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