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Baumtomaten – Aussaat, Pflege, Überwintern

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Baumtomaten: Ihre Früchte sind rot, rotbraun oder gelborange. Manche auch violett. Sie sind ungefähr so groß wie Hühnereier und wachsen an Bäumen. Baumtomaten zählen zwar zu den Nachtschattengewächsen, aber mit den Tomaten sind sie nur entfernt verwandt.

Baumtomate - Tamarillo
Baumtomate – Tamarillo

Baumtomaten, auch als Tamarillos bekannt, schmecken roh oder gekocht. Die Schale dieser Beerenfrucht ist eher hart und daher vor dem Verzehr besser zu entfernen. Auslöffeln ist eine gute Variante, um diese süß-saure Frucht zu genießen.

Hervorragend gedeihen Baumtomaten in einem Gewächshaus, schließlich sind die Tropen ihre ursprüngliche Heimat. Dort können die immergrünen Tomatenbäume eine Wuchshöhe von über 7 Meter erreichen. Ansonsten liegt ihre Durchschnittshöhe bei 2 Meter.

Baumtomaten – Aussaat

Wer Tamarillos züchten will, kann kleine Bäumchen oder Samen kaufen. Letzterer wird im Frühjahr in kleine Anzuchttöpfe nur leicht mit humoser Erde bedeckt, gut befeuchtet und an einem schattigen Standort gestellt. Bei 20 Grad Celsius keimen die Samen.

Sind die Töpfe mit Klarsichtfolie bedeckt, wird der Keimungsvorgang beschleunigt. Die Keimlinge benötigen dann einen sonnigen Platz und nur mäßig Wasser. Sobald sich kleine kräftige grüne Blätter zeigen, sind die Pflänzchen reif für eigene Pflanzgefäße.

Beim Einpflanzen ist jetzt lehmhaltige Erde zu verwenden und von nun an die Wassergaben zu erhöhen. Nach dem zweiten oder dritten Jahr der Aussaat blühen die Baumtomaten und bilden die ersten Früchte aus. Tamarillos sind erntereif, sobald sie eine kräftige Farbe angenommen haben und zudem etwas weich sind.

Baumtomaten – Pflege

Baumtomaten brauchen zwar Sonne, dürfen aber nicht der prallen Sonne ausgesetzt sein, da ihre großen Blätter recht lichtempfindlich sind. Unsere Gartentipps.de Empfehlung: Ein halbschattiger Standort ist daher ideal.

Zudem lieben Baumtomaten eine hohe Luftfeuchte und Temperaturen um die 20 Grad Celsius. Besonders wohl fühlen sie sich daher im Gewächshaus. Als Kübelpflanze dürfen sie im Sommer auch an einem wind- und sonnengeschützten Platz im Garten stehen. Vor allem aber brauchen Baumtomatenbäume reichlich Wasser.

Je wärmer die Umgebungstemperatur ist, desto höher ist auch deren Wasserbedarf. Im Sommer sind die Pflanzen sogar mehrmals täglich zu gießen – Staunässe ist aber zu vermeiden.

Im Laufe ihres Wachstums brauchen die Tomatenbäume regelmäßig größere Pflanzgefäße mit lehmhaltiger Erde. Dünger sollten die Beerenfrüchte zwischen Frühling und Sommer alle zwei bis drei Wochen erhalten. Stickstoffarmer Dünger – insbesondere Kakteendünger – ist bestens geeignet. Sollen die schnell wachsenden Pflanzen nicht zu groß werden, können sie einfach geschnitten werden.

Baumtomaten – Überwintern

Baumtomaten vertragen keinen Frost. Sie dürfen kühl stehen, aber nicht zu kalt. Temperaturen um die 5 Grad Celsius sind genau richtig, damit die Baumtomaten gut überwintern können.

Obwohl sie eine Vegetationspause einlegen, brauchen die Beerenfrüchte weiterhin ausreichend Licht und Wasser. Die Wassergaben dürfen im Winter aber ganz sparsam ausfallen. Dünger ist in dieser Zeit nicht mehr notwendig.

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