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Kürbisse – eine beerige Sache

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Eine zeitlang als „Arme-Leute-Essen“ in der Versenkung verschwunden, erleben Kürbisse in den letzten Jahren eine unglaubliche Renaissance – sowohl im Garten als auch in der Küche.

Kein Scherz: Kürbisse sind Beeren
Kein Scherz: Kürbisse sind Beeren

Die Zahl der gezüchteten Sorten geht Richtung endlos – keine andere Pflanze weist eine derartige Variantionsbreite bei der Gestaltung ihrer Früchte auf wie der Kürbis – egal ob klein oder groß, rund, oval oder an UFOs erinnernd, glatt oder mit Auswüchsen, weiß, rot, schwarz oder gescheckt, schmackhaft oder nur zur Zierde bzw. zum Basteln – bei den Kürbissen ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Die einzige Gemeinsamkeit aller Kürbissorten sind ihre Standortbedürfnisse: Möglichst vollsonnig und warm sollte der Platz sein, mit einer guten Nährstoffversorgung. In rauen Lagen ist bei der Sortenwahl auf solche mit einer möglichst kurzen Reifezeit (unter 90 Tage) zu achten.

Oft haftet den Kürbissen der Ruf des „Platzfressers“ an – was bei einigen Sorten durchaus zutreffend ist: Diese benötigen gut 3 m² pro Pflanze. Aber es gibt auch hier Alternativen!

Die Gartentipps.de Empfehlung: Kleinfruchtige Sorten können wie Stangenbohnen in der Vertikalen gezogen werden und – gerade für kleine Gärten – gibt es auch horstartig wachsende Züchtungen, die (ohne lange Ranken zu bilden) sich schon mit ¼ m² Platz bescheiden.

Bei den im Frühjahr vorgezogen Pflanzen fängt nun schön langsam die Erntesaison an. Und da stellt sich oft genug die Frage: Wann ist ein Kürbis wirklich erntereif?

Soll der Kürbis möglichst lange haltbar sein – egal ob als Lagerkürbis für die Küche oder als Schnitzwerk für Halloween – ist es am besten zu warten, bis der Stielansatz eingetrocknet ist und sich die Frucht fast von allein von der Pflanze löst. (Auf jeden Fall muss dies vor dem ersten Frost passieren!) Wird ein Speisekürbis gleich für den Kücheneinsatz verwendet, kann er auch früher geerntet werden.

Wem in Bezug auf Küche und Kürbis nicht mehr einfällt als „Kürbiscremesuppe“: es genügt im Internet die Suchbegriffe „Rezepte“ und „Kürbis“ einzugeben – eine ungeheure Anzahl an Vorschlägen – von pikanten Vorspeisen, herzhaften Hauptgerichten und süßen Desserts – ist das Ergebnis.

Und wie kommt es zu der seltsamen Überschrift? Ganz einfach – botanisch gesehen sind die Kürbisfrüchte nämlich Beeren.

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