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Unkraut im Rasen – So werden Sie es los

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Besser den Unkrautstecher nutzen oder gleich die chemische Keule rausholen? Unkraut im Rasen ist vielen Gartenbesitzern ein Dorn im Auge. Zwar gibt es so manches Mittel gegen Unkraut, aber einige Arten sind besonders hartnäckig und langlebig.

Klassisches Rasen-Unkraut: Löwenzahl
Klassisches Rasen-Unkraut: Löwenzahl

So können Sie Unkraut im Rasen entfernen

Eine Nachricht vorab: Eine dauerhafte Lösung zur Vermeidung von Unkraut im Rasen gibt es nicht wirklich. Und das ist auch gut so. Denn das eine oder andere Unkraut spielt schließlich bei der Bestäubung eine wichtige Rolle.

Aber manche Arten von Unkraut können wiederum den grünen Rasen mittelfristig von der Fläche verdrängen. Vorbeugen ist daher ausgesprochen hilfreich. Fakt ist: Die meisten Unkräuter im Rasen sind entweder niedrig wachsend oder gehören zu den kriechenden Pflanzen. Zum Gedeihen brauchen sie viel Sonnenlicht. Bekommen sie dieses nicht, wird deren Wachstum unterdrückt.

Insbesondere im Sommer ist der Rasen daher nicht zu kurz zu mähen – keinesfalls unter fünf Zentimeter schneiden. Weiterhin kann das Vertikutieren im Frühjahr dazu beitragen, Unkraut im Rasen fernzuhalten. Beim Vertikutieren wird nämlich die Rasenfläche vom Filz sowie von Unkraut und Gräsern des vorherigen Jahres befreit.

Darüber hinaus wird der Boden durchlüftet und so das Wachstum des Rasens gestärkt. Nach dem Vertikutieren sollte der Rasen im Frühjahr auch eine Langzeitdüngung erhalten. Der Dünger sollte vor allem stickstoff-, kalium- und phosphorlastig sein. Zur Unkrautvorbeugung zählen generell regelmäßiges Mähen sowie Düngen.

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Gegen fast jedes Kraut gibt es ein Mittel

Es gibt die unterschiedlichsten Unkrautarten – bekannt sind vor allem Ampfer, Wegerich, Löwenzahn, Gänseblümchen, Giersch, Schachtelhalm, Weißklee, Wiesenklee oder Vogelmiere. Manches Unkraut lässt sich einfach und schnell bekämpfen, wie etwa Löwenzahn, Gänseblümchen und Weißklee.

Anderes ist ausgesprochen hartnäckig, dazu zählen Arten von Ehrenpreis oder dem kriechenden Hahnenfuß. Das eine Unkraut wächst und blüht einjährig, wie beispielsweise die Vogelmiere. Unkraut wie der Schachtelhalm überdauern wiederum den Winter als Wurzelstock und wachsen erneut im nächsten Jahr.

Manchmal bietet sich die mechanische Bekämpfung an, vielfach müssen chemische Mittel zum Einsatz kommen. Wer sich für die mechanische Variante entscheidet, der sollte beachten, dass es den Kräutern vor der Blüte an den Kragen geht. Nur so wird eine Ausbreitung unterbunden.

Um das Unkraut zu entfernen, ist dieses samt Wurzel aus dem Rasenboden zu stechen. Hierfür gibt es so genannte Unkrautstecher, die die mühevolle Arbeit erleichtern. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Rasenfläche mit einer lichtundurchlässigen Folie für einige Monate abzudecken. Die Folge: Das Unkraut stirbt ab, weil es kein Licht erhält.

Die chemische Vorgehensweise hält viele verschiedene Unkrautvernichtungsmittel bereit. Da nicht jedes Mittel auch gleichermaßen gegen jedes Rasenunkraut wirkt, ist eine Beratung im Fachhandel unerlässlich.

Unkrautvernichter sind jedoch immer als letztmögliche Behandlungsweise zur Unkrautbekämpfung einzusetzen, da diese in das natürliche Ökosystem eingreifen. Eine sachgemäße Anwendung ist somit wichtigste Voraussetzung. Unkrautvernichter werden nie flächig, sondern immer nur punktuell auf den Rasen aufgetragen.

Zudem sollte die Witterung trocken und windstill und der Rasen keinesfalls frisch gemäht sein. Denn das Unkraut nimmt das Gift über die Blattoberfläche auf, dafür muss auch ausreichend Blattmasse verfügbar sein.

Die Gartentipps.de Empfehlung: Besonders anwenderfreundlich sind Dünger mit Unkrautvernichter. Der Rasen wird durch die Nährstoffzugabe gestärkt, die Unkräuter gleichzeitig bekämpft.

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