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Rasen neu anlegen – So geht’s

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Wichtigste Maßnahmen, um Rasen erfolgreich neu anzulegen: Den Boden gründlich vorbereiten und nur hochwertigen Rasensamen aussäen. Dann ist Geduld gefragt. Denn Rasen benötigt Zeit, um sich in eine gesunde sattgrüne Fläche zu verwandeln.

Mit dem richtigen Werkzeug und etwas Geduld, lässt sich ein Rasen neu anlegen
Mit dem richtigen Werkzeug und etwas Geduld, lässt sich ein Rasen neu anlegen

Wie Sie Rasen neu anlegen können

Vorab: Ohne passendes Werkzeug würde es lange dauern bis ein Rasen neu angelegt ist. Denn für die einzelnen Arbeitsschritte werden unterschiedliche Hilfsmittel benötigt. Diese sollten bei Bedarf zur Hand sein. Zunächst ist der Boden für die künftige Rasenfläche gut vorzubereiten. Diesen mindestens spatentief umgraben. Dadurch wird die Bodenstruktur lockerer sowie wasserdurchlässiger. In der Regel reicht zum Umgraben ein Spaten oder eine Grabegabel aus. Manchmal muss auch die Motorhacke zum Einsatz kommen. Steine, grobe Wurzeln und Unkraut sind auf der anzulegenden Fläche zu entfernen. Sollte der Boden beim Umgraben ziemlich sandig sein, ist diesem Torf beizumischen. Ist der Boden eher zu lehmig, kann die Beigabe von Sand dazu beitragen die Struktur aufzulockern. Nach dem Umgraben die Oberfläche mit einem Rechen glatt harken, um störende Unebenheiten auszugleichen. Für zwei bis drei Wochen sollte der Boden nun ruhen. In dieser Zeit kann sich die Erde verdichten – schließlich soll die Rasenoberfläche später nicht absacken. Bildet sich währenddessen Unkraut, ist dieses vollständig zu beseitigen.

Bei der Aussaat den Samen gleichmäßig verteilen

Nach der Ruheperiode die gesamte Fläche ebnen und festigen. Dafür Trittbretter oder eine Gartenwalze nutzen. Der Boden ist danach bereit für die Aussaat. Aber nur säen, wenn die Temperatur über zehn Grad Celsius liegt. Und nur hochwertigen Rasensamen nehmen, damit es später eine durchgängig sattgrüne Rasenfläche ohne Lücken gibt. Den Samen vor der Aussaat mit der Hand kräftig durchmengen und danach gleichmäßig auf die Fläche streuen – pro Quadratmeter kommen ungefähr 25 Gramm Samen auf den Boden. Optimal ist ein Streuwagen. Dieser ermöglicht eine gleichmäßige Verteilung. Ist das Saatgut auf der gesamten Fläche aufgebracht, folgt die Verteilung des Starter-Düngers. Damit Vögel den Rasensamen nicht als Futter aufpicken, wird Torf als lose und schützende Decke über die Bodenfläche gegeben. Wer noch mit Hilfe der Gartenwalze das Saatgut fest in den Boden drückt, der bewirkt, dass der Samen durch die feste Bodenhaftung länger feucht bleibt und so schneller keimen kann. Anschließend ist das Saatgut zu wässern – nun darf es keinesfalls mehr austrocknen.

Nach der Aussaat das Wässern nicht vergessen

Aus diesem Grund die Fläche vier Wochen lang täglich gießen. Den Wasserstrahl des Gartenschlauches nach oben halten und die Fläche auf diese Weise gleichmäßig beregnen lassen. Den Samen nicht einschlämmen. Keimt der Rasen, ist er weiterhin zu bewässern. In dieser Zeit die Rasenfläche nicht betreten. Sind die Grashalme ungefähr zehn Zentimeter hoch, steht der erste Rasenschnitt an.

Die Gartentipps.de Empfehlung: Den Rasen aber nicht kürzer als fünf Zentimeter schneiden. Dafür lieber öfter mähen. Dadurch wird ein dichterer Rasenwuchs gefördert.

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