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Moos im Rasen entfernen – So geht’s

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Zuerst wird Ursachenforschung betrieben. Dann werden Maßnahmen ergriffen. Was immer hilfreich ist: Vertikutieren, kalken und den Rasen mit organischem Dünger versorgen. Dann hat Moos im Rasen keinerlei Chancen.

Unschön: Moos im Rasen
Unschön: Moos im Rasen

So können Sie Moos im Rasen entfernen & bekämpfen

Zuerst muss feststehen, warum sich Moos im Rasen breit macht. Erst dann stehen Schritte zur Bekämpfung auf der Tagesordnung. Beispielsweise wächst Moos gut im Schatten, während Rasen zum Wachsen Sonne braucht. In den Bereichen, in denen Rasen also zu wenig Sonnenlicht erhält, kann sich Moos hervorragend bilden. Falls möglich sind Schattenverursacher, wie zum Beispiel Bäume und Sträucher, regelmäßig zurück zuschneiden. So erhält der Rasen mehr Licht. Zudem ist der Rasen, der im Schatten liegt, beim Mähen nicht zu stark zu kürzen. Die Grashalme sollten noch mindestens zehn Zentimeter hoch sein. Im Sommer braucht auch der Rasen, der wenig Sonne abbekommt, Wasser. Leider verdunstet Wasser in schattigen Lagen schlechter, so dass der Boden dort immer wieder zu lockern ist, damit das Wasser auch gut abfließen kann. Nur so ist Staunässe zu vermeiden, die die Moosbildung fördert.

Nässe und Nährstoffmangel lassen Moos sprießen

Neben zu viel Schatten kann Nässe eine weitere Ursache für eine übermäßige Moosbildung im Rasen sein. Ist der Rasen zu feucht, kann es zur Graswurzelfäulnis kommen. Schuld an der anhaltenden Feuchtigkeit ist in der Regel ein zu schwerer und verdichteter Rasenboden. Diesen gut umzugraben und ihm Sand unterzumischen kann bereits Abhilfe schaffen. Der Boden wird dadurch wasserdurchlässiger. Aber auch Nährstoffmangel schwächt den Rasenboden und öffnet dem Moos Tür und Tor. Das Mittel der Wahl: Organischer Dünger. Dieser aktiviert das Bodenleben und stärkt die Widerstandskraft des Bodens. Von Mineraldüngern ist jedoch eher abzuraten, da diese über einen Schwermetallanteil verfügen können. Wird zu viel und zu häufig Mineraldünger auf die Rasenfläche aufgetragen, kann der darunter liegende Boden im Laufe der Zeit versauern und versalzen. Und dass schwächt dessen Kraft ungemein. Unsere Gartentipps.de Empfehlung: Wer ab und an beispielsweise Kompost in den Rasen „einmassiert“, der versorgt seinen Rasen optimal mit allen nötigen Nährstoffen.

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Moosförderer: Rasenfilz und saure Böden

Auch Rasenfilz, welches sich unter anderem aus Unkraut, Graswurzeln und Moos zusammensetzt, kann eine mögliche Ursache für die Zunahme von Moos im Rasen sein. Denn Rasenfilz behindert das Wachstum des Rasens. Hier ist Vertikutieren angesagt. Dadurch wird einerseits das Moos entfernt und andererseits der Rasenboden besser belüftet. Damit es schnell und einfach geht: Einfach einen Vertikutierer aus dem Gartencenter ausleihen. Ist wiederum der pH-Wert des Rasenbodens zu niedrig, dann bekommen die Gräser nicht mehr genügend Nährstoffe. Der Boden ist zu sauer. Dem Moos macht ein zu saurer Boden jedoch rein gar nichts aus. Es wächst schlichtweg weiter. Ein Schnelltest schafft Klarheit, wie es um den pH-Wert des Bodens bestellt ist. Ist dieser zu niedrig, wird Rasenkalk zum Neutralisieren der Säure aufgetragen.
Für die Rasenpflege sind organischer Dünger und Kompost ideal

Vielfach wird Eisendünger als ein mögliches Mittel zur Moosbekämpfung angeboten. Aber Eisendünger ist sauer und trägt dazu bei den pH-Wert des Bodens zu senken. Was dem Gras schadet, dem Moos jedoch zugute kommt. Darüber hinaus ist Eisendünger nicht ungefährlich. Es wird ihm eine giftige Wirkungsweise nachgesagt. Weitaus besser und nachhaltiger wirkt der Einsatz von organischem Dünger und Kompost. Dadurch verbessern sich Bodenqualität sowie die Nährstoffversorgung für die Gräser. Wer seinen Rasen regelmäßig mäht, vertikutiert, kalkt und mit organischem Dünger versorgt, der stärkt die Widerstandskraft des Bodens und somit auch das gesunde Graswachstum. Moos im Rasen hat es dann nicht mehr so leicht.

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