Start Gartenpflege Düngen Tomaten düngen leicht gemacht: Womit, wie und wann erklärt

Tomaten düngen leicht gemacht: Womit, wie und wann erklärt

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Das richtige Tomaten düngen sowie der richtige Dünger machen den Unterschied! Damit Ihre Tomaten viele Früchte tragen, die Pflanzen gesund bleiben und das Wachstum zügig vorangeht, ist die Beigabe von Tomatendünger ratsam. Sie können ihn selbst herstellen oder im Gartencenter erwerben.

Tomaten düngen - wir zeigen, was Sie dabei beachten müssen.
Tomaten düngen – wir zeigen, was Sie dabei beachten müssen.

Doch Vorsicht – so verlockend sich düngen anhören mag, zu viel schadet eher, als es nutzt. Die richtige Bodenkultur des Tomatenbeetes hat höhere Priorität. Nährstoff- und humusreiche Erde kann durch keinen Dünger ersetzt werden. Trotzdem ist es in manchen Fällen notwendig, auf anreichernde Mittel zurückzugreifen. Gerade bei schlechten, ökologischen Bodenbedingungen kann der Einsatz von Dünger wahre Wunder bewirken.

Ein guter Dünger besteht in richtiger Dosierung aus Kalium, Stickstoff, Phosphat und Magnesiumoxid. Je nach Anhalten des Düngungseffekts unterscheidet man zwischen schnell und langsam wirkenden Tomatendüngern. Für welchen Sie sich entscheiden ist bei der Pflanzung von Tomaten nebensächlich.

Hinweis: Tomatenpflanzen werden durch die richtige Düngung nicht nur widerstandsfähiger, sondern auch vor Krankheiten und Schädlingen geschützt.

Unsere Einkaufstipps für Tomatendünger

Tomatendünger aus dem Fachhandel:

  • Düngedrops
  • Stäbchen
  • Pulver
  • Granulat
  • Flüssigdünger

Die Produktpalette an Tomatendünger kann einen schon manchmal verwirren. Verschaffen Sie sich in aller Ruhe Überblick über die angebotenen Düngemittel und deren Inhaltstoffe. Greifen Sie im Zweifelsfall zu biologischen Produkten, um Ihren Boden nicht zu schädigen.

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Tomatendünger selber machen

Chemische Düngemittel hinterlassen oft Spuren an Pflanzen und Erde. Manchmal verändern sie sogar den Geschmack der Ernte. Für einen natürlichen und ökologischen Tomatenanbau eignen sie sich daher nicht.

Damit Sie dennoch guten Gewissen Ihre Tomaten düngen können, können Sie den Tomatendünger aber auch einfach selbst herstellen. Achten Sie bei der Herstellung Ihres eigenen Düngers darauf, dass keine Mittel verwendet werden, die zu viel Stickstoff freisetzen. Das schadet der Fruchtbildung der Tomatenpflanzen.

Tomaten düngen: Diese Hausmittel ersetzen Düngemittel

  • Brennnessel: Sie unterstützt auf natürliche Art das Wachstum der Tomatenpflanze. Legen Sie dazu mehrere Brennnesseln vor dem Ansetzen ins Pflanzenloch oder kochen Sie einen Sud, der anschließend dem Gießwasser beigesetzt wird.
  • Hefe: Trockenhefe eignet sich nicht nur zum Backen. Mit Erde vermengt ist sie ein nützlicher Tomatendünger.
  • Eierschalen: Wer Zeit hat, legt die Eierschalen über mehrere Wochen in Wasser ein. Der so entstandene Flüssigdünger wird dann dem Gießwasser zugefügt. Eine andere Möglichkeit ist das Zerkleinern der Schalen und anschließendes Untermischen zur Pflanzerde.
  • Urgesteinsmehl, Hornspäne und Sand: Eine umstrittene Form des Tomatendüngers ist die Mischung aus Urgesteinsmehl mit Hornspänen und Sand. Der Grund: Urgesteinsmehl ist leicht alkalisch und kann somit bei längerer Anwendung die Umwelt schädigen.
  • Pferdemist oder Mulchschicht aus Gartenabfällen: Die natürlichste Art des Düngens ist das Einarbeiten Ihrer Gartenabfälle wie zum Beispiel Blätter oder Grünschnitt. Auch Pferdemist ist ein bewährtes Mittel. Achten Sie bei der Anwendung allerdings auf den PH-Wert des Bodens, da dieser eventuell zu hoch werden kann.
Sie müssen regelmäßig Ihre Tomaten düngen, damit die Pflanze prächtig wächst.
Sie müssen regelmäßig Ihre Tomaten düngen, damit die Pflanze prächtig wächst.

Tomaten düngen: Was Sie über das Düngen wissen müssen

Wie oft Tomaten düngen?

Wie oft Toamten gedüngt werden müssen, hängt von der Tomatensorte selbst sowie vom gewählten Düngemittel ab. Nach dem Einsetzen der Tomatenpflanze werden diese grundsätzlich im Rhythmus von zwei Wochen gedüngt.

Gartentipps Empfehlung: Achten Sie bei Ihrer Pflanze unbedingt auf Mangelerscheinungen. Treten diese auf, sollten Sie Ihre Pflanze entsprechend häufiger düngen.

Wann Tomaten düngen?

Während der Tomatenaussaat und beim Pikieren wirken sich zusätzliche Nährstoffe negativ auf das Wachstum das Pflanze aus. Während der Anzucht muss die Pflanze nämlich ein üppiges Wurzelsystem entwickeln. Werden die Nährstoffe allerdings bereits zu früh zugeführt, macht sich die Pflanze quasi nicht die Mühe, die Wurzeln auszubauen.

Deshalb gilt als wichtige Regel: Niemals Tomaten bei der Aussaat düngen! Zu frühes Düngen führt entsprechend zur Mangelausbildung der Wurzeln. Folgendes sollten Sie über den Düngezeitpunkt bei Tomaten beachten:

  • Bei Jungpflanzen nicht direkt düngen
  • Warten Sie nach dem Aussetzen 2 – 4 Wochen mit dem Düngen
  • Pro Pflanze sollten Sie ca. 50 Gramm Düngermittel einplanen
  • Düngezeitpunkt: Idealerweise morgens bevor die Sonne scheint
  • Alternativ können Sie in den Abendstunden die Tomaten düngen

Welche Düngersorten gibt es?

Auf dem Markt gibt es zahlreiche Tomatendünger mit unterschiedlichsten Zusammensetzungen, wodurch Wirkungsdauer und Anwendung variieren.

Grundsätzlich wird aber zwischen mineralischen und organischen Düngemitteln unterschieden. Der Vorteil organischer Mittel ist es, dass es sich dabei um natürlich gewachsene Düngemittel handelt – diese sind biologisch und meist sogar günstiger.

Welche Nährstoffe benötigen Tomaten?

Um prächtig wachsen und gedeihen zu können, benötigen Tomaten viele Nährstoffe. Pro Quadratmeter benötigen Tomaten durchschnittlich folgende Nährstoffe:

  • 3 Gramm Stickstoff
  • 0,5 Gramm Phosphat
  • 3,8 Gramm Kalium
  • 4 Gramm Magnesium

Dabei handelt es sich um essenzielle Nährstoffe für Tomaten. Wichtig ist, dass diese Stoffe im richtigen Verhältnis zugeführt würden – Überschuss und Mangel würden gleichermaßen zu Problem führen.

Nährstoffmangel rechtzeitig erkennen und beheben

Trotz einer ausgewogenen Düngung, kann es trotzdem zu Mangelerscheinungen an Tomaten kommen. Beim auftreten von Symptomen müssen Sie zügig handeln, um Ihre Pflanzen zu retten. Weiterlesen: Hier erfahren Sie alles rund um Tomatenkrankheiten.

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