Start Gartenpflege Beete winterfest machen – So geht’s

Beete winterfest machen – So geht’s

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Der Herbst ist da – das bedeutet: Endspurt für alle Hobbygärtner. Denn im Oktober fallen die letzten Gartenarbeiten des Jahres an. Kübelpflanzen einquartieren, Stauden schneiden, Blumenzwiebeln pflanzen – jetzt ist noch einiges zu tun, um den heimischen Garten fit für die kalte Jahreszeit zu machen. Tipp: Winterfeste Pflanzen wie Alpenveilchen (Cyclame) oder Scheinbeere (Gaultheria) sorgen auch bei frostigen Temperaturen für leuchtende Farbakzente.

Gartenarbeiten im Herbst
Gartenarbeiten im Herbst

Die wichtigsten Gartenarbeiten im Herbst auf einen Blick

Tipp 1: Schnipp, schnapp! Mehrjährige Stauden sind jetzt im Herbst bereit für ihren Rückschnitt. In der kalten Jahreszeit ziehen die Pflanzen ihre Nährstoffe aus den Stängeln in die Wurzeln. Damit die Gewächse im oberen Teil nicht verfaulen und im Frühjahr gesund nachwachsen, sollten Stauden auf etwa ein Viertel ihrer Gesamthöhe eingekürzt werden.

Tipp 2: Im Herbst ist die ideale Pflanzzeit. Denn der Boden hat genügend Feuchtigkeit und Sommerwärme gespeichert. Das sind die optimalen Voraussetzungen, um jetzt noch Sträucher, Rosen oder Blumenzwiebeln – zum Beispiel Tulpen, Narzissen und Krokusse – einzupflanzen. Dabei darauf achten, dass die Zwiebeln versetzt in die Erde kommen, so dass sich ihre Stiele beim Austreiben nicht behindern. Im Herbst gepflanzt, beginnen die Pflanzen pünktlich zum Start der Frühjahrssaison prächtig zu blühen.

Tipp 3: Sobald der erste Nachtfrost kommt, ist es höchste Zeit, winterharte, aber empfindliche Pflanzen – zum Beispiel Rosen, Sommerflieder, aber auch Kübelpflanzen wie Buchsbaum, Kirschlorbeer oder Bambus – dick einzupacken. Dafür die Erde über den Wurzeln mit Laub oder Tannenzweigen abdecken. Die Pflanzen und Kübel zusätzlich mit Vlies, Jute oder Sackleinen umwickeln. Wichtig: Die Materialien sollten licht- und luftdurchlässig sein. Wer auf Nummer sicher gehen will, stellt seine Kübelpflanzen in die Garage, ins Treppenhaus oder in den Wintergarten. Zu warm sollte es jedoch nicht sein. Die ideale Temperatur zum Überwintern beträgt fünf bis zehn Grad.

Mit Winterblühern für Farbakzente sorgen

Rot, Purpur, Rosa und Weiß – auch in der kalten Jahreszeit können Terrassen und Balkone in bunten Farben leuchten. Ein echter Hingucker sind Alpenveilchen (Cyclamen). Sie blühen ab Oktober und peppen nicht nur triste Außenbereiche auf, sondern können auch als Zimmerpflanzen im Herbst und Winter dekorativ zum Einsatz kommen. Im Garten gesellt sich die Scheinbeere (Gaultheria) dazu. Ihre Blätter in sattem Grün und dunklem Rot bilden zusammen mit den leuchtend roten, rosafarbenen oder weißen Beeren ein harmonisches Gesamtbild. Dazu passt das Silberkörbchen (Calocephalus). Die Pflanze zeichnet sich durch ihren auffälligen Wuchs in schimmerndem Silber aus. Im Beet ist das Gewächs definitiv ein Blickfang. Für zusätzliche Farbakzente sorgt die Fetthenne (Sedum) mit ihren purpur- und rosaroten Blüten. Nach dem ersten Frost lässt die Farbpracht zwar nach, aber selbst dann kann sich die Pflanze noch sehen lassen. Sobald sich Schnee auf ihren Blütentellern ablegt, wächst die Vorfreude auf den nahenden Winter.

Über „Blumen – 1000 gute Gründe“

Die Initiative „Blumen – 1000 gute Gründe“ informiert über die Bedeutung von Blumen und Pflanzen, um diese stärker im Bewusstsein der Verbraucher zu verankern. Ziel ist es, neue und saisonal unabhängige Kaufanlässe für Blumen und Pflanzen zu schaffen. Gründer der Initiative ist die Erzeugergenossenschaft Landgard. Weitere Informationen zur Initiative finden Sie unter www.1000gutegruende.de und auf Facebook https://www.facebook.com/1000gutegruende.

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