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Ab ins Winterquartier

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Mediterrane und exotische Kübelpflanzen sind in den letzten Jahren sehr beliebt geworden. Mit ihnen holt man sich ein kleines Stückchen Urlaub ins eigene Heim. Mit den ersten kalten Nächten wird es aber Zeit, die empfindlichsten Prachtexemplare in Sicherheit zu bringen.

Ein Gewächshaus ist das optimale Winterquartier für alle Pflanzen
Ein Gewächshaus ist das optimale Winterquartier für alle Pflanzen

Blumen & Pflanzen überwintern – So geht’s

Da die Zeit im Winterquartier aber lang genug ist, ist es empfehlenswert, die Pflanzen so lange wie möglich draußen zu lassen. Das kann auch den möglichen Befall mit Blattläusen oder Spinnmilben im Winterquartier deutlich reduzieren und hat zusätzlich den Vorteil, dass die Pflanzen noch so lange wie möglich Energie über Photosynthese betreiben können.

Natürlich ist das Ganze mit ein bisschen Arbeit – vor allem Aufmerksamkeit auf den lokalen Wetterbericht – verbunden.

Unsere Gartentipps.de Empfehlung: Als kleine Unterstützung ist ein Thermometer, das Minimum- und Maximumtemperaturen speichert, hilfreich. Damit kann man vor allem die Absenkung nachts recht gut überprüfen.

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Ganz optimal für die Übergangszeit wäre ein Glas- bzw. Gewächshaus – auch wenn es nicht gut isoliert und ungeheizt ist. Schon allein dass der kalte Wind abgehalten wird, macht niedrige Temperaturen für viele Pflanzen um einiges erträglicher. Wer über kein Gewächshaus verfügt, sollte in dieser Zeit die Pflanzen zumindest windgeschützt, z.B. in einer Ecke der Terrasse (nahe der Hauswand) aufstellen.

6m² Gewächshaus mit Stahlfundament Garten Treibhaus Tomatenhaus Pflanzenhaus Frühbeet Foliengewächshaus
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Bei Pflanzen, die anschließend warm überwintert werden müssen, sollte man aber berücksichtigen, dass sie nicht sofort (ausgekühlt von den niedrigen Temperaturen draußen) ins warme Wohnzimmer gestellt werden. Dies kann bei vielen Arten zu einem Blattfall führen. Lieber langsam aufwärmen, z.B. durch einen mehrtägigen Aufenthalt in einem Raum mit „Zwischentemperatur“ (Hausflur, etc).

Bei Pflanzen, die kühl oder kalt überwintert werden, ist vor allem auf eine deutliche Reduzierung der bisher gewohnten Giessmenge zu achten. Mit sinkenden Temperaturen und eventuell sogar noch durch Wegfall des Laubes (bei laubabwerfenden Pflanzen oder durch Rückschnitt) reduziert sich die Verdunstungsrate enorm, was dazu führt, dass viel mehr Feuchtigkeit als sonst im Wurzelballen verbleibt. Die meisten Pflanzen werden somit im Winterquartier eher ersäuft als dass sie vertrocknen!

Wussten Sie schon?

Als Anpassung an extreme Höhenlagen verliert die Lärche zu Winterbeginn ihre Nadeln, damit wird nicht nur die Verdunstungsrate reduziert, es reduziert auch die Gefahr von Schneebruch, da ohne Nadeln weniger nasser und schwerer Schnee auf den Ästen liegen bleiben kann.

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