Start Gartengestaltung So wird der Garten im Handumdrehen frühlingsfit

So wird der Garten im Handumdrehen frühlingsfit

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Selbst wenn es nachts noch kalt ist und morgens sogar noch die eine oder andere Autoscheibe abzukratzen ist, so läuten doch der blaue Himmel und die Sonne am Nachmittag den Frühling buchstäblich ein. Und das bedeutet: Das Gartenparadies darf endlich wieder frühlingsfit gemacht werden. Was hierzu zu tun ist, verrät dieser Beitrag.

Abbildung 1: Um sich an einer grünen Oase erfreuen zu können, ist es wichtig, den Garten nun frühlingsfit zu machen.

Schritt 1: Bestandsaufnahme. Was ist zu tun?

Bevor im Garten der Glanz des Frühlings Einzug halten darf, muss erst einmal geklärt werden, was für eben diesen Glanz zu tun ist. Das heißt: Ein Spaziergang durch den Garten ist angesagt. Bei diesem muss geklärt werden, welche Pflanzen die kalte Jahreszeit gut überlebt haben. Zudem ist jetzt der beste Zeitpunkt, um Schnecken und Unkraut direkt aus dem Garten zu verbannen, bevor sie in Frühling und Sommer noch mehr Arbeit machen.

Wer die Beete nicht im Rahmen einer Herbst-/Winterfit-Aktion umgegraben hat, muss nun im Frühling ran. Umgraben, harken, Steine und Unkraut entfernen, ist vor allem für die Böden wichtig, die einen hohen Anteil an Lehm und Ton haben. Unter lehmigen Boden kann Rindenhumus und Sand gemischt werden; sandiger Boden wird mit lehmhaltiger Erde oder Gesteinsmehl aufbereitet. Anschließend muss der Boden ruhen, um den Mikroorganismen wieder Raum zu geben.

Tipp: Bei der Planung der Neuanpflanzung ist es durchaus sinnvoll, auch über eine insektenfreundliche Bepflanzung nachzudenken.

Schritt 2: Beete, Sträucher und Bäume „sauber machen“

Egal, womit Wurzeln und Erdreich im Winter geschützt wurden (ob mit Tannenzweigen oder mit Laub) – beides darf nun weg, denn der Winter ist passé und der Garten soll schnell in neuem Glanz erstrahlen.

Wer Rosen im Garten hat, muss mit diesen Königinnen des Gartens natürlich sehr sachte umgehen. Vorsichtig sollte der Boden gelockert werden; Unkraut muss auch hier entfernt werden. Kommt es hier und da noch zu Nachtfrost, ist es nötig, die empfindlichen Wurzeln der Rose hiervor zu schützen. Sollen neue Rosen im Garten einziehen, ist der März die beste Pflanzzeit für Rosen mit Ballen. Sogenannte wurzelnackte Typen sollten eher im Herbst gepflanzt werden.

Abbildung 2: Wer das Laub dazu genutzt hat, den Boden zu schützen, darf dieses nun entfernen. Auch Tannenzweige können nun entfernt werden.

Schritt 3: Die erste Aussaat

Bereits Anfang März ist es „erlaubt“, für herrliches Gemüse im Nutzgarten zu sorgen. Die erste Saat darf also direkt schon in den Boden – natürlich unter Einhaltung der vorgeschlagenen Mindestabstände und nur mit Blumenerde von hoher Qualität. Erbsen, Bohnenkraut, Kerbel, Pastinaken, Schwarzwurzeln, Karotten, Salbei, Petersilie, Fenchel und Dill darf dann bereits ins freie Feld. Sellerie, Tomaten, Kohl und Paprika warten bereits in der Schale am Fenster auf ihren Umzug nach draußen. Auch Salat, Sommerrettich und Zwiebeln können nun ausgesät werden. Ins Frühbeet dürfen Eiskraut, Majoran, Lauch, Kohlrabi und Thymian.

Auch um für eine ansehnliche Blumenpracht zu sorgen, ist jetzt die beste Zeit: Lilien, Gladiolen und Dahlien sind nicht sehr heikel, was das Wetter angeht. Auch Alpenveilchen, Narzissen, Tulpen, Stiefmütterchen und Krokusse dürfen in den Garten und eben dort für ein buntes Blumenmeer sorgen. Achtung: Die Blumen, die während der Wintermonate ins Warme durften, müssen noch warten. Erst ab Mai sollten sie wieder nach draußen gebracht werden.

Tipp: Gerade im Frühling, ist es sehr zu empfehlen, eine vielfältige Auswahl an bunten Pflanzen einzupflanzen.

Abbildung 3: Damit es im Nutzgarten reichlich zu ernten gibt, sollte bereits im März Gemüse gesät werden.

Schritt 4: Düngen nach Bedarf

Gedüngt werden sollte nach Bedarf und mit Blick auf die jeweiligen Pflanzen. Erst im April ist das Düngen für Rhododendren und Rosen gut. Tragen die Pflanzen Früchte oder Blüten, sollten Sie mit Langzeitdünger versorgt werden. Wichtig vor dem Düngen sind der pH-Wert-Check des Bodens sowie ein Blick auf den Nährstoffgehalt. Diesem muss der Dünger angepasst sein.

Tipp: Schon eine alte Gärtnerweisheit, empfiehlt den Garten überlegt zu düngen.

Schritt 5: Umpflanzen nach einer einfachen Grundregel

Um den Garten zu kreieren, den sich der Hobbygärtner wünscht, ist meist auch ein Umpflanzen nötig. Hierbei gilt: Die kleineren Gewächse sollten in die vordere Reihe, die Größeren nach hinten. So bekommt jede Pflanzenart genügend Sonne und Luft ab, um gut gedeihen zu können. Zudem gilt: Es ist an der Zeit eine Kübel- oder Topfpflanze umzupflanzen, wenn die Wurzeln zu lang geworden sind. Empfohlener Zeitraum: Ende März bis Mitte April.

Schritt 6: Den Rasen hübsch machen

Im März sollte der Rasen seinen ersten Haarschnitt der Saison bekommen. Anschließend macht es Sinn, ihn einmal wöchentlich oder alle zwei Wochen zu stutzen – je nach Wachstum des Rasens. So mancher Rasen scheint fast schon in die Jahre gekommen zu sein. Lichte Stellen machen sich breit und das einst so satt-grüne Gras ist vornehmlich braun. Dann ist der Griff zum Vertikutierer eine gute Idee, um die Grasnarbe zu öffnen und den Boden besser zu durchlüften. Mithilfe von Langzeitdünger und neuem Grassamen wird der Garten bis zur Grillsaison sicherlich wieder in sattem Grün erstrahlen.

Abbildung 4: Im März ist es Zeit für den ersten Rasenschnitt.

Tipp: Eine bestimmte Auswahl an nützlichen Gartengeräte, sollte jeder in seinem Gartenhaus haben!

  • Abbildung 1: pixabay.com © Felix_Hu (CC0 Public Domain)
  • Abbildung 2: pixabay.com © Alexas_Fotos (CC0 Public Domain)
  • Abbildung 3: pixabay.com © Pixeleye (CC0 Public Domain)
  • Abbildung 4: pixabay.com © Skitterphoto (CC0 Public Domain)

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